Fettverlust durch Coolsculpting (meine 1. Erfahrung! )

IMG_7082

Viele Frauen haben wie ich mit hartnäckigen Fettpolstern zu kämpfen, die trotz Sport, Diät, Sauna etc. einfach nicht verschwinden wollen. Fettabsaugen ist allerdings für viele Menschen (auch für mich) ein etwas drastischer Eingriff, der mit Komplikationen verbunden ist und oft genug doch nicht das gewünschte Ergebnis bringt. Also war ich natürlich neugierig, als ich von einer neuen Methode namens CoolSculpting hörte, bei der das überschüssige Fett ohne Eingriff in den Körper quasi „weggefrostet“ wird.

CoolSculpting war für mich deswegen interessant, weil ich mich schon seit langem mit unschönen Speckröllchen an der Hüfte rumschlage und einfach alle Sportprogramme der Welt bisher keinen signifikanten Fettverlust bewirken konnten. Hier ist also meine Erfahrung damit.

Wie finde ich eine geeignete Praxis?

In Berlin wird die Methode von Dr. Bamdad angeboten. Die Bilder von seiner Praxis auf seiner Internetseite sahen gut aus, aber natürlich kommt es nicht nur darauf an. Bei jedem solcher Eingriffe, egal ob nicht-invasiv oder „blutig“, solltet ihr darauf achten, dass ihr eine seriöse Praxis mit Originalgeräten findet und dass ihr gut aufgeklärt werdet. Bei Dr. Bamdad war dies beides der Fall. Ich machte einen Termin für ein Vorgespräch und er klärte mich sehr gut über die Vorgehensweise auf. Außerdem wurden mir schon beim Vorgespräch alle Geräte gezeigt. Der Preis ist mit knapp 400€ wesentlich geringer als beispielsweise der für eine Fettabsaugung und es gab sogar Rabatt mit dem Code „Sommer2016“. Die Vorher Nachher Bilder, die ich von der Behandlung schon gesehen habe, sahen jedenfalls vielversprechend aus. Auch habe ich den ein oder anderen positiven Erfahrungsbericht gelesen.

Wie läuft die Behandlung ab?

In der Praxis Bamdad, in der ich dann Mitte Juni, einige Wochen nach dem Beratungsgespräch, einen Termin hatte, fühlte ich mich direkt wohl. Die Praxis in Berlin ist sehr stilvoll eingerichtet, es gibt Kaffee und Zeitschriften zu lesen, und außerdem gibt es in der ganzen Praxis W-LAN, so dass ich mir die Zeit mit paar YouTube-Videos  und Snapchat vertreiben konnte.

IMG_7101IMG_7113IMG_7125IMG_7109IMG_7132 IMG_7134 IMG_7140 IMG_7142 IMG_7147

Zunächst musste ich eine Einverständniserklärung unterschreiben, auf der nochmal alle Risiken aufgezählt wurden. Anschließend wurde ich für meine Patientenakte fotografiert. Dann wurden die zu behandelnden Stellen an meinem Körper markiert.

Als ich schließlich auf der Behandlungsliege lag, bekam ich ein Gelpad aufgetragen und darauf den Kopf des Behandlungsgeräts. Dieser saugt nun die Haut und das darunterliegende Gewebe ein und kühlt beides auf 4 Grad ab. Am Anfang, wenn die Haut eingesogen wird, zieht das Ganze zwar ein wenig, aber sobald nach einigen Minuten der Kühlungsprozess beginnt, spürt man davon nichts mehr. Ich hätte mir die Schmerzen jedenfalls schlimmer vorgestellt.

IMG_7070 IMG_7075 IMG_7074

Die Behandlung erfolgt in Zyklen, in denen der Kopf jeweils auf eine Hautpartie aufgesetzt wird. In der Praxis Bamdad wird ein neu entwickelter Kopf eingesetzt, bei dem sich die Behandlungszeit pro Zyklus von einer Stunde auf 35 Minuten reduziert. Die ganze Prozedur dauerte also gerade einmal 2 Stunden und 10 Minuten.

Nach der Behandlung sind die betreffende Hautstelle und das darunterliegende Gewebe noch richtig hart und stehen nach oben. Das Ganze wird dann massiert, um die erfrorenen Fettzellen abzulösen. Mir tat diese Massage nicht weh, aber aus einem Erfahrungsbericht weiß ich, dass manche Leute auch Schmerzen dabei haben können.

Danach ist die Haut richtig kalt und muss sich erst wieder aufwärmen. Dabei können Kreislaufprobleme aufreten, worauf ich aber in der Praxis Bamdad hingewiesen wurde, weswegen ich zuerst noch liegen bleiben sollte. Auch konnte die Stelle blau und geschwollen sein, was aber beides nicht bei mir auftrat. Ich konnte die Praxis sofort wieder verlassen und am nächsten Tag zur Arbeit gehen – ohne Beschwerden.

Nach der Behandlung scheidet nun der Körper die toten Fettzellen aus. Sie sind dann für immer weg und kommen auch nicht wieder. Um den Stoffwechsel zu unterstützen, sollte man in der darauffolgenden Zeit viel trinken und keine entzündungshemmenden Medikamente einnehmen, weil das den Ausscheidungsprozess verlangsamt.

Ergebnis

Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen, nur am Anfang hatte ich ein Gefühl wie Muskelkater an der behandelten Stelle. Es dauert natürlich einige Zeit, bis das tote Fett vollständig abgebaut ist, aber nach 2 bis 3 Monaten sollte mit einem Ergebnis zu rechnen sein. Jetzt sind bereits 2 Monate vergangen und ich sehe von Tag zu Tag immer weniger Fett an meinen Hüften. Wenn das Endergebnis eingetreten ist, werde ich meine Erfahrung auf jeden Fall nochmal in einem Blogbeitrag (mit meinen Vorher Nachher Fotos) beschreiben.


Eckdaten

Preise: Ab 399€/ Zyklus (á 35 Min.). Für mehr, klickt hier: Praxis für Coolsculpting 

Praxis:  Plastische & Ästhetische Chirurgie Peyman Bamdad – Clayallee 175 in 14195 Berlin


 

13 Comments

  1. Sehr interessanter Bericht! Abzuwarten ist das Endresultat! Ich bin mehr als gespannt. Plane auch eine Fettpolsterreduktion und bin noch nicht entschlossen.

  2. Hii liebes habe nach deinen vorher nacher Bildern geschaut.. leider nichts entdeckt?

  3. Ich bin durch deinen Beitrag darauf gekommen und habe es nun auch machen lassen!
    Nach einem Monat merke ich leider nur wenig, aber da muss man echt geduldig sein. Deswegen bin ich umso gespannter auf deinen Beitrag!!!
    Hast du gleichzeitig etwas an deine Ernährung geändert?

    Liebster Gruß aus Braunschweig!

  4. Sehr interessanter Beitrag! Überlege gerade, ob ich das Coolsculpting auch machen lassen sollte. Wie zufrieden bist du denn nun mit dem Endergebnis? Würdest du es wieder machen lassen?

  5. Sehr spannend! Kannst Du uns inzwischen schon Vorher-Nachher-Ergebnisse zeigen?

  6. Hi Liebes,
    vielen Dank für den tollen Bericht, das hört sich ja wirklich super an, dass du auch schon etwas sehen kannst. Gibt es schon einen Bericht zu deinen Endergebnissen? Warst du im Nachhinein zufrieden? Würdest du es nochmal machen bzw kannst du es weiterempfehlen?
    Danke und ganz liebe Grüße,
    Ina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.